N E U I G K E I T E N / N E W S

Das Ich sind zurück und arbeiten unter Hochdruck an einem neuen Album.

Die nächsten Festivaltermine für 2017 stehen bereits.

Auch ist für den Spätherbst 2017 eine Europatournee geplant.

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Das Ich are back and working with full force on a new album.

The next Festivaldates are confirmed for this summer 2017.

A European tournee takes place in late autumn 2017.

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A L B E N / R E L E A S E S

B I O / I N F O

Als Ende der 1980er die zwei New Wave Musiker Bruno Kramm und Stefan Ackermann ihre ersten religionskritischen Demotapes verschickten, konnten sie nicht ahnen, dass die darauf überspielten Songs wie „Gottes Tod“ und „Des Satans neue Kleider“ die Geburtsstunde eines neuen Genres, der Neuen Deutschen Todeskunst, einläuteten und nur ein paar Monate später als Hymne einer Schwarzen Szene im wiedervereinigten Deutschland dienen durfte, deren Magie auch noch heute im neuen Jahrtausend zu spüren ist.

Seit den frühen Werken „Satanische Verse“ und dem Album „Die Propheten“ verbanden Das Ich Schauspiel mit Musik, Expressionismus mit Klassik und Elektronik mit Gothic zu einer bisher in der Musikszene ungekannten Intensität. Sie inspirierten so unzählige Bands und Ausdrucksformen über alle Spartengrenzen hinweg. Auf ausgedehnten, weltweiten Tourneen in Europa, USA, Südamerika, Asien, Israel und Russland vertraten sie nicht nur die Kultur eines neuen, expressiven und der schrecklichen Vergangenheit bewussten Deutschlands, sondern halfen bei der Emanzipation ihrer Muttersprache von Schlager, Volksmusik und Krautrock.

Zwischen ihren Alben „Staub“, „Egodram“, „Lava“, „Antichrist“ und „Cabaret“ ließen Stefan Ackermann und Bruno Kramm immer lange Zeiten der Inspiration verstreichen, um zu jeder Epoche und Zeitenwende eine eigene musikalische Sprache zu entwickeln. Über die Szenegrenzen hinweg erarbeiteten sie sich mit ihren kontroversen und intensiven Liveshows einen Ruf, der auch heute, über 25 Jahre nach „Gottes Tod“ keine Vergleiche kennt. Sie durchbrachen gemeinsam mit der Metalband Atrocity die damals schier undurchdringlichen Szenegrenzen zwischen Metal und Gothic, hüllten den Dichter Gottfried Benn mit ihrer „Morgue“-Vertonung in ein verstörendes Klangbild, das in seiner zeitkritischen Darstellung die Uraufführung im renommierten Schauspielhaus Zürich fand. Bis heute sind Everblacks wie „Kain und Abel“, „Von der Armut“ oder die technoide VNV Nation Remixversion von „Destillat“ ein ständiger Begleiter der weltweiten Gothic-Partys.

Nach der schweren Krankheit des Sängers Stefan Ackermann und dem politischen Ausflug des Komponisten Bruno Kramm, melden sich Das Ich jetzt mit neuem Lineup zurück und arbeiten an einem neuen Album.

F O L G E N / F O L L O W